Nachhaltigkeitstipp des Monats

Nachhaltig leben in unserer Region

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

spätestens seit „Fridays for Future“ bzw. seit Ausbruch von Corona kann niemand mehr die Augen davor verschließen, dass das menschliche Leben auf diesem Planeten nachhaltiger werden muss. Umweltschutz ist nicht nur Thema der Politik, sondern fordert das Mitwirken jedes Einzelnen. Die Verantwortung darf nicht einfach abgegeben werden, sondern muss gleichmäßig auf den Schultern der gesamten Gesellschaft verteilt werden. Wir müssen alle bei unserem eigenen Handeln wieder ein Gespür dafür finden, verantwortungsvoll mit unserer Natur und ihren Ressourcen umzugehen. Es gibt viele Möglichkeiten den eigenen Alltag umsichtiger und weniger verschwenderisch zu gestalten. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen hier und in der aktuellen Ausgabe des RVB-Kalender einige Möglichkeiten, wie man in verschiedenen Lebensbereichen den eigenen Alltag nachhaltiger gestalten kann.   

Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

Ihre RVB

September - Insektensterben eindämmen

Rettet die Sechsbeiner

Ohne lästiges Krabbeln im Park liegen. Im Garten grillen, ohne dass Wespen am Buffet stören. Auf den ersten Blick klingt diese Vorstellung verlockend. Doch ein Leben ohne Insekten hätte für unser Ökosystem weitreichende Folgen. Die Natur, das Klima und auch wir Menschen brauchen Insekten. Etwa 80 Prozent aller Wildpflanzen und etwa ein Drittel unserer Nahrungsmittel werden von Insekten bestäubt. Insekten sind die Hauptnahrungsquelle für viele Wildtiere. Außerdem sorgen sie dafür, dass organische Abfälle, Aas und Mist schnell verschwinden.

Wenn die Fluginsekten nicht mehr existieren, gerät die gesamte Nahrungskette in Gefahr. Blumen und Bäume werden somit nicht mehr bestäubt und beispielsweise Mauerseglern und Schwalben fehlt demzufolge die Nahrungsgrundlage.

Sollte sich das Insektensterben fortsetzen, könnte also eines Tages frisches Obst und Gemüse zu seltenen und teuren Luxusgütern werden. Weil ihnen die Nahrung fehlt, würden erst Vögel, Frösche und andere kleine Wildtiere und somit folglich größere Tiere aussterben. Herumliegendes, vermodertes Aas könnte Krankheiten verbreiten.

Insektensterben verhindern: Fünf Tipps

1. Bio kaufen

Bio-Lebensmittel werden auf dem Acker nicht mit gefährlichen Pestiziden und Düngern behandelt. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft, insbesondere im industriellen Maßstab, schadet die Bio-Landwirtschaft damit nicht den Insekten indem sie auf giftige Spritzmittel verzichtet.

Zudem bieten viele, vor allem kleine, Bio-Höfe durch Fruchtwechsel und Brachflächen einen vielfältigeren Lebensraum für Insekten, als große konventionelle Betriebe.

2. Natürlichen Pflanzenschutz verwenden

Was für landwirtschaftliche Betriebe gilt, gilt natürlich auch für den eigenen Garten: Künstliche Pflanzenschutzmittel und Dünger sind keine gute Idee. Um die Pflanzen im eigenen Garten dennoch vor Schädlingsbefall zu schützen, gibt es viele natürliche Methoden – vom Einsatz von Nützlingen über pflanzenbasierte Unkrautvernichter und Dünger, bis hin zu mechanischen Methoden. Detaillierte Anleitungen dazu werden im Netz angeboten.

3. Insektenhotels aufstellen, bauen oder kaufen

Weil es für Insekten zunehmend schwieriger wird, natürliche Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten zu finden, sind „Insektenhotels“ im Garten, im Hinterhof oder sogar auf dem Balkon grundsätzlich eine gute Idee.

Die kleinen „Häuschen“ bestehen aus natürlichen Materialien wie Holz, Baumrinde, Bambus, Schilfrohr, Steine und Zapfen und bieten so eine naturnahe Unterkunft für Insekten wie Hummeln, Wildbienen, Maikäfer, Florfliegen, Ohrwürmer oder Schmetterlinge.

Bestenfalls baut man das Insektenhotel selbst (Ausreichend Bauanleitungen und Tipps findet man im Internet) oder man hat die Möglichkeit in seinem Garten eine dekorative Baumwurzel oder einen alten Baumstamm zu platzieren. Wenn man aber keine dieser Möglichkeiten umsetzen kann, kommt natürlich auch ein Kauf in Frage.

4. Blumige Unordnung zulassen

Gärten mit sauber gemähtem Rasen, akkurat gestutzten Buchshecken und Geranien in Kübeln oder gar Schotterbeeten bieten Insekten kaum Lebensraum und Nahrung. Diese Art Gärten tragen zum Insektensterben bei.

Insekten brauchen eine vielfältige Vegetation, wie beispielsweise Wildblumenwiesen-Streifen, heimische Stauden, Sträucher und Hecken, die wildromantisch und ruhig ein bisschen unordentlich aussehen. Hier finden Insekten und Vögel Nahrung und Lebensraum. Wildblumenmischungen kann man übrigens auch im Balkonkasten wachsen lassen. Dabei bitte darauf achten, nur regionale Arten auszusähen.

5. Auf giftige Mückensprays verzichten

Um lästige Insekten aus der Wohnung oder von der Terrasse zu vertreiben, braucht man keine giftigen Sprays. Diese sind oft tödlich für Insekten und auch nicht gut für die menschliche Gesundheit.

Mücken, Wespen & Co. kann man mit natürlichen Mitteln fernhalten, die den Tieren keinen Schaden zufügen. Zum Beispiel setzt man bestimmte Pflanzen und Kräuter, ätherische Öle oder Kaffee ein. Mehr Tipps beispielsweise unter: geo.de, utopia.de etc.

August - Plastikmüll vermeiden

Sommerdrink mit Glashalmen

Weltweit fällt immer mehr Plastikmüll an. Laut einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IWD) lag der durchschnittliche Plastikverbrauch in Deutschland 2015 bei 37 Kilogramm pro Kopf. Allein in den Jahren zwischen 2005 und 2015 habe sich der Verbrauch um 29 Prozent erhöht.

Diese Kunststoffflut hat weitreichende Konsequenzen zur Folge. Laut Berichten der IWD treiben in den Ozeanen riesige Plastikinseln. Mikroplastik gelangt über das Wasser in die Fische, Muscheln und Vögel und wird so letztendlich auch vom Menschen aufgenommen. Immer mehr Unternehmen und Organisationen befassen sich damit, die Weltmeere von Plastik zu befreien. Doch auch Privathaushalte können zu einer positiven Veränderung beitragen, indem jeder Einzelne bewusst auf Plastik-Alternativen im Alltag zurückgreift.

Die nachstehende Liste zeigt, wie man plastikfreier leben kann:

Einkaufen ohne Plastik

Der alltägliche Verzicht auf Plastik beginnt schon beim Einkauf. Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastikverpackungen, Kleidung aus Nylon- oder Polyester und Plastikspielzeug sind in den Märkten allgegenwärtig. Dabei können sie ohne großen Aufwand umgangen werden. Folgende Alternativen helfen beim plastikfreien Einkauf:

- Korb, Rucksack oder Jutebeutel für den Transport

- Joghurt im Glas statt Plastikbecher

- Schraubgläser, Glasgefäße mit Deckel für Nudeln und Reis

- Taschentücher im Kartonspender (aus Recyclingpapier) statt in einzelnen Päckchen

- Strohhalme aus Glas oder Edelstahl statt Plastikstrohhalme

- Brotbeutel sowie Obst- und Gemüsenetz

- Kleidung aus Bio-Baumwolle, Leinen oder Hanf statt Polyestergemisch

- Wasser in Glasflaschen oder Leitungswasser statt Plastikflaschen

- Spielzeug aus Holz oder Silikon statt Plastik

- Thermobecher für den "Coffee to go" statt Einwegbecher mit Plastikdeckel

Körperpflege ohne Plastik

Verpackungsfreie Märkte schaffen umweltfreundliche Alternativen, Hygieneartikel auch plastikfrei zu konsumieren. Unter anderem:

- Bambus-Zahnbürste

- Zahnputztabletten oder Zahnkreide statt Zahnpasta aus der Plastiktube

- Seife am Stück statt aus dem Seifenspender

- Wascherde, Haarseife oder festes Shampoo am Stück statt Flüssigshampoo

- Körperseife statt Duschgel

- Holzbürste mit Naturhaar (beispielsweise Wildschweinborsten)

- Rasierhobel, Rasiermesser oder Rasierer mit Holzgriff statt Einwegrasierer

- Rasierseife statt Rasierschaum

- Deocreme im Glas statt Deostick oder Deospray

Kosmetik ohne Plastik

Auch in vielen Kosmetikartikeln steckt umweltschädliches Mikroplastik, dass sich hinter Begriffen wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephtalat (PET), und Polyamid (PA) verbirgt. Von der zusätzlichen Verpackung mal ganz abzusehen. Völlig plastikfreie Alternativen im Beautybereich sind leider selten, doch mit etwas Aufwand finden sich:

- Lidschatten in Pappschachteln statt in Plastikbehältern

- Make-up und Rouge im Glastiegel mit Metalldeckel statt im Kunststofftopf

- Wiederverwendbare, waschbare Abschminkpads statt Einwegreinigungstücher

Zertifizierte Naturkosmetik enthält zudem kein Mikroplastik. Siegel wie Naturland, EcoControl oder BDIH-Siegel helfen dabei, diese Produkte zu erkennen. Hierbei ist zu beachten, dass oftmals die Verpackung nicht plastikfrei ist. Die Siegel beziehen sich lediglich auf die Inhaltsstoffe.

Alternativen zu Plastik im Haushalt

Generell gibt es im Haushalt viele kleine Möglichkeiten, auf Plastik zu verzichten. Bei Möbeln und Technik lässt sich der Plastikabfall kaum vermeiden, werden diese doch in der Regel verpackt geliefert. Doch gerade bei Alltagsprodukten gibt es mittlerweile zahlreiche passende Alternativen:

- Müllbeutel aus Maisstärke oder Papier statt aus Plastik

- Wiederverwendbare Bienenwachstücher statt Alu- und Frischhaltefolie

- Selbstgemachte Reinigungsmittel aus Natron in der Glasflasche statt handelsüblicher Reinigungsmittel in der Plastikflasche

- Spülbürste aus Holz und Rosshaar statt Plastik

- Selbstgemachtes Spülmittel aus Natron, Kernseife und Wasser statt Geschirrspülmittel

- Ökologisches Waschmittelpulver aus Waschsoda, Kernseife und Natron in Papiersäckchen statt in Plastik verpackter Waschmittel mit Tensiden (fleckenentfernende, aber umweltschädliche Substanzen)

 

Noch mehr Tipps zum plastikfreien Leben verrät das Internet. Hier gibt es viele weitere Anleitungen zum Einkauf, für die Herstellung eigener Haushaltsreiniger, Spülmittel und Kosmetika. In einigen Online-Shops kann man heute sogar plastikfrei bestellen. Der BUND hat eine Liste der besten Ideen zum „Plastikfasten“ zusammengestellt.

Blogs, die über plastikfreies Leben berichten, sind zum Beispiel: „Kein Heim für Plastik“, „Leben ohne Plastik“, „Ich nehms ohne Verpackung“.

Wieviel Plastik in deutschen Gewässern schwimmt und welche Folgen das für Mensch und Tier hat, zeigt beispielsweise die Serie „Die Plastikwelt in Zahlen“.

Juli - Lebensraum der Wildbienen schützen

Allein in Deutschland leben 560 Wildbienenarten, wovon viele stark bedroht sind. Übrigens im Gegensatz zur Honigbiene, die von Imkern in Völkern gehalten wird. Wir haben uns daher die Frage gestellt, was man tun kann, damit es den Wildbienen besser geht.

Wildbienen leben meist allein statt in Völkern, sind vielen Menschen weniger bekannt und trotzdem wichtige Bestäuber. Zu ihnen gehören Hummeln, Pelz-, Zottel-, Sand- und Seidenbienen sowie eine Vielzahl von kleinen und unscheinbaren Arten, die man leicht mit Fliegen oder Wespen verwechseln kann. Ihr Nahrungsangebot ist jedoch bedroht. Es gibt zu viele weite, eintönige Agrarflächen, Felder und Wiesen, die zu oft abgemäht werden. Viele Bienen ziehen daher in Gärten und Städte, weil sie dort ganzjährig Nahrung finden.

Bienen aktiv schützen

Wer Wildbienen aktiv schützen möchte, der kann einiges tun: Ein naturnah gestalteter Garten mit viel Abwechslung bietet Wildbienen Unterschlupf und Futter. Dabei sollte man auf fertig gekaufte Nisthilfen verzichten. Diese sind oftmals nicht geeignet, da gerade die seltenen Wildbienen häufig in lehmigen oder sandigen Böden nisten. Besser ist es, diese Nisthilfen selbst zu bauen.

Nisthilfen selbst bauen

Verwenden Sie beim Bau natürliche Materialien. Für Varianten mit Bohrlöchern sollte man entrindetes Hartholz verwenden. Der Bohrlochdurchmesser sollte drei bis acht Millimeter betragen. Bitte darauf achten, dass die Löcher sorgfältig gebohrt und nicht ausgefranst sind, da sich die Bienen darin ihre empfindlichen Flügel verletzen könnten und somit gar nicht in die Löcher gehen würden. Tote Äste und Baumstämme kann man einfach auf den Boden legen und schauen wer sich hier so ansiedeln wird. Ebenfalls bieten den Bienen offene und sandige Bodenstellen attraktive Nistgelegenheiten. Wildbienen mögen hohle Pflanzenstängel wie Schilf und Bambus. Um als Nistmittel zu dienen, sollten diese auf einer Seite geschlossen sein. Die Stängel kann man dann bündeln und an Bäume hängen. Weitere Bauanleitungen finden Sie im Internet.

 

Die richtigen Pflanzen für Bienen

Viele Bienen sind Spezialisten und fliegen nur bestimmte Pflanzen an. Je unterschiedlicher die Bepflanzung im Garten, desto besser. Nur achten Sie bitte beim Kauf von Saatgut darauf, heimische und bienenfreundliche Pflanzen zu kaufen. Nutzen Sie dabei samenfestes Saatgut, das auch im folgenden Jahr gesät werden kann bzw. sich selbst aussämt, bitte kein Hybridsaatgut verwenden. Eine Kombination aus mittel-, früh- und spätblühenden Blumen und Stauden schafft ein durchgängiges Nahrungsangebot. Gut geeignet sind beispielsweise Lavendel, Margeriten, Glockenblumen oder Sonnenblumen.

Bienenparadies auf kleinem Raum

Auch die Terrasse oder der Balkon kann ganz einfach in ein Bienenparadies verwandelt werden. Viele Blumen und Kräuter lassen sich gut in Töpfen und Balkonkästen anpflanzen. Besonders schöne und für Bienen geeignete Kombinationen bieten hierbei Kräutertöpfe mit duftenden Küchenkräutern wie Zitronenmelisse, Lavendel, Oregano oder Salbei, dazu mit Tagetes oder Polster-Glockenblumen. Spät blühende Pflanzen versorgen Bienen bis Oktober mit Nektar und Pollen.

Juni - Renaturierte Moorlandschaft

Durch Kompensation und Kohärenz neue Lebensräume schaffen

Ökologischer Ausgleich hat das Ziel, die spezifische Vielfalt der Lebensräume und Arten zu erhalten. Deshalb muss er sich direkt auf Elemente von Naturräumen und vor allem auch Schutzgebieten beziehen, die durch einen Eingriff, etwa eine Baumaßnahme, beeinträchtigt werden. Welche konkreten Formen und in welchen Umfang dieser Ausgleich haben muss, ist in europäischen und nationalen Naturschutz-Gesetzen festgeschrieben. Dazu gehören europäische Richtlinien, wie beispielsweise die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie sowie auf nationaler Ebene das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

Beispielhaftes Projekt: Kompensationsflächen im Wittmunder Wald

Für den Bau des JadeWeserPort musste die Stadt Wilhelmshaven als Ausgleich im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen Kompensationsmaßnahmen nach dem Bundesnaturschutzgesetz durchführen. Diese vorgeschriebenen Kompensationsmaßnahmen müssen in räumlicher Nähe zu der von der Baumaßnahme betroffenen Fläche liegen und dort Ausgleich für die durch den Bau verlorene Natur schaffen. Mit diesem Ziel wurden die sich im Wittmunder Wald befindlichen Waldmoore Hohehahn ausgewählt.

Die Wittmunder Waldfläche umfasst ein Areal von ca. 700 Hektar. Davon sollen insgesamt 200 ha renaturiert werden. Bisher wurden bereits 160 ha bearbeitet. In Hohehahn werden somit statt den vorherrschenden Nadelholzforsten wieder naturnahe Laubwälder sowie ein kleinflächiges Mosaik von Waldmooren und Heideflächen entstehen.

Ziel dieser Renaturierung ist es, Feuchtwälder und -gebüsche aus einheimischen, standortgerechten Baum- und Straucharten verbunden mit Waldmooren und Seggenflächen entstehen zu lassen. So wurde beispielsweise auf 30 ha der Grundwasserspiegel um rund einen Meter angehoben, was zur Folge hatte, dass sich die ursprünglich vorhandenen Moore wieder entwickeln konnten. Davon profitieren nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch der Mensch. Dadurch, dass das Wasser auf der gesamten Fläche zurückgehalten wird, gelangt es nicht in die Vorflut und kann langsam im Waldboden versickern. Es leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Grundwasserneubildung und hilft mit, die Trinkwasserversorgung kommender Generationen sicherzustellen.

Die Entwicklung aller Maßnahmen, ob Kompensation oder Kohärenzsicherung, wird mit Hilfe von Monitoring-Programmen fortlaufend dokumentiert, um die Einhaltung der Naturschutzziele zu überwachen. Das Beispiel der Kompensationsmaßnahme „Waldmoore Hohehahn“ soll zeigen, dass die Natur von solchen Maßnahmen nachhaltig profitieren kann.

Mai - Alternative Verkehrsmittel
Alternative Verkehrsmittel Mai

Nachhaltige Mobilität: Mit diesen Tipps können Sie einen eigenen Beitrag leisten.

Der Verkehr ist der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Ein Großteil der Emissionen stammt aus dem Straßenverkehr. Dort belasten uns neben Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxiden auch bodennahes Ozon, Lärm und der Flächenverbrauch für Straßen und Parkplätze. Komplett emissionsfrei zu leben, ist vermutlich unmöglich, jedoch sollte es hierbei unser Ziel sein, irgendwann nur noch so viele Emissionen zu produzieren, wie unser Planet verkraften kann. Das sollte für uns Grund genug sein, direkt selbst damit zu beginnen.

Fahrradfahren ist oftmals am schnellsten

Das Auto ist das meistgenutzte Verkehrsmittel der Deutschen – auch auf Kurzstrecken. Selbst in Großstädten sind 40 bis 50 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Dabei ist das Fahrrad im Stadtverkehr das schnellste Verkehrsmittel. Zudem wird hier durch häufiges Anfahren in innerstädtischen Ampelphasen und Staus besonders viel Sprit verbraucht. Setzen Sie sich für Kurzstrecken, egal in welcher Region Sie leben, aufs Fahrrad! Das schont die Umwelt, spart nicht nur Geld und Zeit, sondern Sie tun auch etwas für Ihre eigene Fitness.

Kurze Wege zu Fuß

Gehen Sie, wann immer möglich zu Fuß zum Supermarkt oder zum Bäcker. Mit einem Spaziergang an der frischen Luft schonen Sie die Umwelt. Außerdem fördern Sie so Ihre Gesundheit: Ein Mensch muss rund 2000 Kilokalorien pro Woche in Bewegung umsetzen, damit das Herz-Kreislaufsystem gesund bleibt. Das entspricht in etwa einer halben Stunde gehen jeden Tag.

Nutzen Sie den öffentlichen Nahverkehr

Für längere Wege nutzen Sie am besten Linienbus, S-Bahn oder U-Bahn. Gerechnet auf Gramm pro Personenkilometer verursachen öffentliche Verkehrsmittel etwa halb so viel CO2 wie ein PKW.

Oft ist der öffentliche Nahverkehr zudem die günstigere Wahl, wenn alle Kosten für ein Auto wie Versicherung und Wartung eingerechnet sind. Darüber hinaus können Sie die Fahrzeit zum Arbeiten oder Entspannen nutzen.

Carsharing und Co.

Wer keine direkte Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat, für den bieten Park & Ride-Systeme, Fahrgemeinschaften in der Nachbarschaft, Carsharing und Mitfahrplattformen eine Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Wenn Sie ein Taxi brauchen, bevorzugen Sie bestenfalls Öko- und Sammeltaxis. Ökotaxis stoßen weniger Schadstoffe aus, weil sie mit Erdgas, Autogas oder Hybrid-Technik fahren.

April - Nachhaltige Landwirtschaft - Konsum von tierischen Produkten

Nachhaltige Landwirtschaft - Konsum von tierischen Produkten

Nachhaltigkeit ist das große Ziel und unsere Herausforderung im 21. Jahrhundert. Der Begriff ist in aller Munde, nur wird nicht immer ganz deutlich, was sich genau dahinter verbirgt. Klar ist, dass eine nachhaltige Gesellschaft alle Bereiche so organisieren muss, dass sie auch in Zukunft noch tragfähig ist. Mit Blick auf die Landwirtschaft bedeutet das zunächst alle Verarbeitungsschritte auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen. Konkret bedeutet nachhaltige Landwirtschaft ein Wirtschaften im Einklang mit Menschen und Umwelt, das Ressourcen schont und das Klima schützt. Nachhaltige Landwirtschaft ist lebendige Vielfalt von Saatgut, Tierwelt und bäuerlichen Betrieben, mit der sich Menschen heute und morgen sicher und gesund ernähren können. Gut, dass auch immer mehr landwirtschaftliche Betriebe aus unserer Region den Weg der konsequenten Nachhaltigkeit eingeschlagen haben und es immer mehr werden.

Aufgrund dieser großen Herausforderung haben wir für Sie in dem Zusammenhang auf den Kalenderblättern „Februar“ und „April“ die Themenbereiche artgerechte Tierhaltung und der damit korrespondierenden Debatte um das Tierwohl sowie dem verantwortungsvollen Konsum von tierischen Produkten näher beleuchtet.

Bewusst und verantwortungsvoll tierische Produkte konsumieren – viele Verbraucher möchten dies inzwischen tun.

Wir zeigen Ihnen an einigen Beispielen, was man tun kann, um Fleisch, Eier und Milch zu finden, deren Standards über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen.

Was kann jede und jeder Einzelne für mehr Tierwohl tun?

Mit unseren Einkaufsroutinen entscheiden wir täglich über das Tierwohl von Nutztieren. Achten Sie z. B. beim Kauf von frischen Eiern auf den Stempel, den jedes Ei trägt. Die erste Ziffer in diesem Stempel gibt an, aus welcher Haltungsform das Ei stammt. Kaufen Sie bestenfalls Eier, deren Stempel mit 0 anfängt. Diese Bio-Eier stammen aus ökologischer Landwirtschaft.

Essen Sie weniger Fleisch und achten sie darauf, dass das Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft stammt. Oder entscheiden Sie sich für einen vegetarischen oder veganen Lebensstil.

Sagen Sie "Nein" zu Pelz. Kaufen und tragen Sie keine Kleidungsstücke oder Accessoires mit Pelzbesatz. Auch hinter einem kleinen Besatz verbirgt sich massives Tierleid und mindestens ein getötetes Tier.

Auf staatliche Ebene: Initiative für mehr Tierwohl

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind bereit, für mehr Tierwohl tiefer in die Tasche zu greifen. Dies ist ein Ergebnis des BMEL-Ernährungsreports 2019.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Januar 2019 die Initiative „Eine Frage der Haltung. Neue Wege für mehr Tierwohl“ vorgestellt. Diese Initiative vergibt das Tierwohlkennzeichen. Dessen Kriterien liegen jedoch nur knapp über den gesetzlichen Mindestanforderungen und unter denen des EU-Bio-Siegels.

 

Bereits vorhandene Siegel für mehr Tierwohl

Verbraucherinnen und Verbraucher können sich aber auch an bereits etablierten Siegeln orientieren, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen im Bereich Tierwohl und ökologischer Landwirtschaft hinausgehen:

- Das sechseckige Bio-Siegel ist eine staatliche Kennzeichnung für ökologisch erzeugte Produkte, die den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung gerecht werden.

- Das EU-Label Ökologischer Landbau, kurz EU-Bio-Siegel, kennzeichnet Lebensmittel, die nach den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung angebaut worden sind.

- Das Siegel Bioland steht für Lebensmittel aus ökologischem Landbau. Neben strengen Verbandsrichtlinien für den Pflanzenbau und die Tierhaltung ist auch die Weiterverarbeitung der Rohstoffe geregelt.

- Das Siegel Demeter zeichnet Lebensmittel aus, die dem ökologischen Landbau entsprechen.

- Naturland steht für Lebensmittel aus ökologischem Landbau, inklusive Fische aus Aquakulturen.

- Das Siegel Biopark kennzeichnet Lebensmittel aus ökologischem Landbau. „Qualität statt Quantität“ heißt der oberste Grundsatz des Verbandes.

März - Unverpackte Waren

Fünf Tipps: Verpackungsfreies Einkaufen in unserer Region

Unverpackt-Läden ermöglichen es uns durch Abfüllstationen, trockene und flüssige Lebensmittel verpackungsfrei einzukaufen. Doch nicht jeder hat einen Unverpackt-Laden in der Nähe und somit nicht die Möglichkeit seinen Einkauf verpackungsfrei durchzuführen. Vor allem in ländlichen Gegenden gibt es noch wenige Läden, die Unverpacktes anbieten. Dass diese Art einzukaufen dennoch möglich ist, zeigen wir Ihnen anhand der folgenden Tipps:

1. Wochenmarkt

Die beste und einfachste Möglichkeit ist der Wochenmarkt. Lokale Erzeuger bieten hier saisonales, frisches Obst und Gemüse an. Für den Einkauf kann man seinen eigenen Jutebeutel oder Obst- und Gemüsenetze mitnehmen. Darüber hinaus werden auch Antipasti, Süßigkeiten, Nüsse und Pasta, aber auch viele tierische Produkte angeboten, die man in eigene Behältnisse füllen lassen kann.

2. Verpackungsfreies Obst und Gemüse

 

Wer selbst keinen Wochenmarkt in der Nähe hat, findet oft in einem normalen Supermarkt verpackungsfreie Ware, die man in mitgebrachten Einkaufsnetzen, Behältnissen transportieren kann.

3. Brote/ Brötchen im eigenen Beutel

Brote und Brötchen findet man in der Bäckerei oder im Supermarkt oft lose vor. Daher kann man diese einfach mit einem Beutel verpackungsfrei einkaufen. Bitte hierbei auch auf die Papiertüte verzichten – denn Papier entzieht den Backwaren die Feuchtigkeit. Außerdem kann die Luft in den Tüten nicht gut zirkulieren, sodass Backwaren schneller schimmeln können. Lagerungsorte wie Töpfe aus Ton, unglasierte Keramik oder Brotkästen halten Backwaren länger frisch.

©Markus Spiske/Unsplash

4. Frischetheke

Unverpackte Lebensmittel wie Wurst und Käse sind in größeren Supermärkten bei Frischetheken erhältlich. Hier hat man die Möglichkeit, die eigenen Behältnisse abzugeben und ausgewählte Lebensmittel ohne weitere Verpackung zu kaufen.

5. Hofladen

Hofläden sind oft direkt an einen landwirtschaftlichen Betrieb angeschlossen und verkaufen vor Ort lokale Produkte, die hier auch verpackungsfrei erhältlich sind. Auf bioverzeichnis.de findet man eine Auflistung von Bio-, Hof- und Unverpackt-Läden nach Postleitzahl. Ebenfalls gibt es auf heimischehoflaeden.de  eine übersichtliche Karte mit eingetragenen Hofläden.

Februar - Nachhaltige Landwirtschaft - artgerechte Tierhaltung

Nachhaltige Landwirtschaft - artgerechte Tierhaltung

Nachhaltigkeit ist das große Ziel und unsere Herausforderung im 21. Jahrhundert. Der Begriff ist in aller Munde, nur wird nicht immer ganz deutlich, was sich genau dahinter verbirgt. Klar ist, dass eine nachhaltige Gesellschaft alle Bereiche so organisieren muss, dass sie auch in Zukunft noch tragfähig ist. Mit Blick auf die Landwirtschaft bedeutet das zunächst alle Verarbeitungsschritte auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen. Konkret bedeutet nachhaltige Landwirtschaft ein Wirtschaften im Einklang mit Menschen und Umwelt, das Ressourcen schont und das Klima schützt. Nachhaltige Landwirtschaft ist lebendige Vielfalt von Saatgut, Tierwelt und bäuerlichen Betrieben, mit der sich Menschen heute und morgen sicher und gesund ernähren können. Gut, dass auch immer mehr landwirtschaftliche Betriebe aus unserer Region den Weg der konsequenten Nachhaltigkeit eingeschlagen haben und es immer mehr werden.

Aufgrund dieser großen Herausforderung haben wir für Sie in dem Zusammenhang auf den Kalenderblättern „Februar“ und „April“ die Themenbereiche artgerechte Tierhaltung und der damit korrespondierenden Debatte um das Tierwohl sowie dem verantwortungsvollen Konsum von tierischen Produkten näher beleuchtet.

Tierwohl/ Artgerechte Tierhaltung – was heißt das konkret?

Die Lebensqualität und das Wohlergehen von Nutztieren zu verbessern, das beschreibt der Begriff Tierwohl.

Eine genaue, allgemein akzeptierte Definition gibt es aber nicht. Insgesamt geht man von drei wesentlichen Punkten aus, die für das Tierwohl entscheidend sind: die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere, d. h. zum Beispiel die Möglichkeit, ihren natürlichen Verhaltensweisen nachgehen zu können. Grundlage vieler Bewertungssysteme für das Tierwohl ist das Konzept der „fünf Freiheiten“: Die Tiere sollen unter anderem frei von Hunger und Durst, von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten sowie von Angst und Stress sein.

Gesundheit, Wohlbefinden und natürliches Verhalten

Für die Tiergesundheit ist beispielsweise das Stallklima wichtig. Der Stall muss gut belüftet und temperiert sein. Als innovatives Stallkonzept möchten wir an dieser Stelle die Offenstallhaltung kurz vorstellen: Es handelt sich hierbei um Stallungen, die ein Tierleben in sozialen Gruppen ermöglichen, mehr Bewegungsraum, frische Luft und Stroh bieten sowie zusätzlich Außenbereiche zur Verfügung stellen. Die Aufzucht vom Ferkel zum Mastschwein findet auf einem Hof statt. Weitere Eigenschaften der Offenstallhaltung sind das doppelte Platzangebot, kein Einsatz von Antibiotika und keine kupierten Schwänze. Die Schweine werden vom Landwirt persönlich zum Schlachthof begleitet, der max. 40 km im Umkreis liegt. Dieses Konzept gibt es auch für Rinder.

Als weiteres Beispiel für nachhaltiges Landwirtschaften stellen wir Ihnen die mobile Geflügelhaltung kurz vor. Mobilität ist gut für die Umwelt. Denn mobile Ställe werden immer wieder auf der Weide versetzt. Ein mobiles Huhn lebt naturnah in kleinen Gruppen und hat frisches Gras um sich, was zur Gesundheit des Huhnes beiträgt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Parasiten keinen Platzwechsel mögen. Die Idee des fahrbaren Hühnerstalls ist nicht neu. Früher brachten die Bauern ihre Hühner damit auf die Stoppelfelder zum Aufpicken der ausgefallenen Getreidekörner. Mit den vollmobilen Hühnerställen profitieren wirklich alle Beteiligten von den zahlreichen Vorteilen und den schonenden Nutzungsbedingungen.

Mehr Tierwohl bedeutet höhere Kosten

Mehr Beschäftigung, optimales Klima und stressfreie Fütterung sowie mehr Platz pro Tier – das steigert das Tierwohl, es kostet Landwirtinnen und Landwirte aber auch Zeit und Geld. Diese Investitionen in mehr Tierwohl führen zwar häufig zu sinken Kosten für Medikamente, da die Tiere sich wohler fühlen und sie leistungsfähiger und weniger krank sind – wirklich kompensieren können sie die Kosten aber nur über höhere Preise und die Vermarktung über spezielle Labels oder die Direktvermarktung.

Januar - Wasser ist unser höchstes Gut

Wasser ist kostbar.

Wir verschwenden dennoch viel davon, unser Konsum sorgt für hohen Wasserverbrauch und starke Verschmutzung. Doch worauf müssen wir achten, um weniger zu verbrauchen? Unter www.nachhaltiger-warenkorb.de informieren die regionalen Netzstellen über Nachhaltigkeitsstrategien, wie die Verbraucherinnen und Verbraucher Wasser sparen können. In unserer Region sind der Oldenburg-Ostfriesische Wasserverband Brake mit seinen 15 Wasserwerken und der Wasserversorgungsverband-Moormerland-Uplengen-Hesel-Jümme mit Sitz in Hesel-Hasselt hierfür verantwortlich.

Kann ich ohne Bedenken Wasser aus der Leitung trinken?

Wasser aus der Leitung kann auch in der aktuellen Corona-Lage bedenkenlos genossen werden. Denn Leitungswasser wird in Deutschland laufend streng kontrolliert, ist kostengünstig und jederzeit verfügbar. Wasser in Flaschen zu kaufen und zu lagern, lohnt sich aktuell nicht. Leitungswasser hingegen spart neben Kosten auch unnötige Transportwege und viel Müll.

Wie viel Wasser verbrauchen wir?

Der Wasserverbrauch pro Kopf liegt in Deutschland bei rund 120 Liter pro Tag zum Waschen, Putzen und Trinken. Hinzu kommen täglich 3900 Liter virtuelles Wasser (Stand 2017). Der Großteil davon wird für Bewässerung von Obst, Gemüse und Getreide benötigt, aber auch zur Kühlung energieintensiver Industrieanlagen.

Was verbraucht am meisten Wasser?

Vor allem der Verzehr von Fleisch und importierten Lebensmitteln, wie Südfrüchten, benötigt in den Herkunftsländern häufig große Mengen an Wasser. Das hierfür benötigte Wasser ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht sichtbar und wird daher als „virtuelles Wasser“ bezeichnet. Virtuelles Wasser setzt sich aus verbrauchtem Leitungswasser, Regenwasser und der Wassermenge zusammen, die nötig ist, um entstandene Produktionsabwässer auf ein unschädliches Maß zu verdünnen. In dem Zusammenhang werden beispielsweise allein für ein T-Shirt 2.500 Liter, für ein Stück Schweinesteak 1.200 Liter, ein Kilogramm Rindfleisch 15.400 Liter und für eine Tafel Schokolade 1.700 Liter Wasser verbraucht.  

Welche Produkte belasten den Wasserkreislauf?

Viele Pflegeprodukte, wie z. B. Peelings oder Zahnpasta, beinhalten feinste Plastikpartikel und belasten damit die Gewässer. Auch in der Modeindustrie spielt Wasser eine große Rolle. Neben dem immensen Wasserverbrauch für Textilien aus Baumwolle, ist vor allem auch Mikroplastik aus Kunstfasern ein Problem. Als Alternative zum Neukauf kann Kleidung getauscht oder Secondhand gekauft werden. Bei Kosmetikprodukten und Reinigungsmitteln sollte auf ökologisch abbaubare Inhaltstoffe geachtet werden.

Wie spare ich Wasser im Alltag?

Um im Alltag, nicht nur im Bezug auf Wasserverbrauch, nachhaltiger zu handeln, ist es am sinnvollsten, weniger neu zu kaufen und Gebrauchsgegenstände so lange wie möglich zu verwenden. Statt eines Vollbads lieber die Dusche wählen, Wasser nicht unnötig laufen lassen und wassersparende Düse an Wasserhähnen installieren, Regenwasser für die Gartenbewässerung auffangen – all das sind gute Maßnahmen, um den persönlichen Wasserverbrauch zu reduzieren.