Mehr als nur eine "Bank"

Genossenschaftliche Werte, Mitbestimmung und regionale Verwurzelung: Wir sind mehr als nur eine "Bank".

Mehr als eine Lehre – unsere Azubis packen mit an

Auszubildende können bei uns richtig was erleben und bewegen. Mit unseren Azubiprojekten tauchen die Auszubildenden in die Finanzwelt ein und tragen früh Verantwortung. Außerdem unternehmen unserer Auszubildenden in Ihrer Freizeit gemeinsam einige spannende Dinge!

Was unternehmen die Auszubildenden gemeinsam?

Die Auszubildenden und BA-Studierenden der RVB arbeiten nicht nur zusammen in einem Team, sondern unternehmen auch außerhalb der Arbeit regelmäßig Ausflüge wie z.B. den Besuch einer Bowlingbahn, einer Eisbahn, einer Kartbahn, einer Lasertagarena, einer Erlebnisgolfanlage oder eines Kletterwaldes. Bei diesen Ausflügen wird der Teamgeist untereinander in der Ausbildung noch mehr gestärkt und die Auszubildenden aus unterschiedlichen Ausbildungsjahrgängen lernen sich untereinander kennen. Darüber hinaus haben die Auszubildenden die Möglichkeit, an sportlichen Aktivitäten mit Kolleginnen und Kollegen der RVB teilzunehmen, wie z.B. verschiedenen Läufen, Fußballturnieren oder Yogakursen.

Können Auszubildende Verantwortung übernehmen?
Azubifiliale 2019

Ja, bei der RVB übernehmen die Auszubildenden ständig Verantwortung. Sie werden während der gesamten Ausbildung in den täglichen Arbeitsablauf eingebunden und übernehmen hier spannende, verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgaben.

Ein Höhepunkt ist die sogenannte Azubi-Filiale, bei der die Auszubildenden eine Woche lang eine Filiale oder ein Kundenzentrum führen. In dieser Woche sind die Auszubildenden für die gesamte Privatkundenberatung, den Kassenbereich und den Service zuständig.  Sie planen und organisieren diese Woche eigenständig. Dieses Projekt zeigt, dass die Auszubildenden der RVB fit sind und ihnen Vertrauen geschenkt wird.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Schülerwoche im PIN*. In dieser Woche führen die Auszubildenden mit den Schülerinnen und Schüler der Auricher Schulen Bewerbungstrainings durch, es werden Präsentationen in Bezug auf Social-Media gehalten und eine Knigge-Schulung mit anschließendem Essen wird durchgeführt. Eine Informationsveranstaltung bezüglich eines Auslandsjahrs nach dem Abitur rundet diese Woche ab. Die Schülerwoche findet in unserer Erlebnis- und Genussfiliale (PIN*) statt.

Welche Aktivitäten werden von Auszubildenden begleitet?

Die Auszubildenden organisieren und begleiten beispielsweise den Zukunftstag (siehe Erfahrungsbericht Zukunftstag) in der RVB. Außerdem haben die Auszubildenden die Möglichkeit an den Veranstaltungen von „Chance Azubi“ in den Schulen mitzuwirken und die RVB zu vertreten. Weiterhin veranstalten sie Bewerbungstrainings, Social-Media- und Knigge-Schulungen für Schulklassen.

Wie wird die Persönlichkeit der Auszubildenden gefördert?
v.l.n.r.: Janina Golz (Bereichsleiterin: Öffentlichkeitsarbeit/Unternehmensentwicklung), Auszubildende des zweiten Ausbildungsjahres der RVB, Jochen Schmidt (Bildungsbeauftragter der WfbM), Maike Kiekheben (Ausbildungsleiterin der RVB) und Jörg-Detlef Gauger (Geschäftsfüher der WfbM)

Die Auszubildenden der RVB haben die Möglichkeit im Rahmen eines einwöchigen Praktikums in den „Werkstätten für behinderte Menschen Aurich-Wittmund“ (WfbM) Ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Erfahrungsbericht Next Drehmoment
Jantje Harms und Sarah Netthöfel beim Next Drehmoment

Next Drehmoment - Zeit, dass sich was dreht

von Sarah Netthöfel und Jantje Harms

„Hallo, herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft und bist dabei! Deine Bewerbung zum next Drehmoment 2019 hat uns überzeugt. Wir freuen uns sehr, dich am 6. & 7. Dezember 2019 in Berlin begrüßen zu dürfen.“

Als wir diese ersten Sätze der Mail vom Team next gelesen haben gingen uns viele Fragen durch den Kopf: Was erwartet uns? Wie läuft das alles ab? Was muss ich alles mitnehmen? Wie organisiere ich die Fahrt nach Berlin? Bin ich alleine von unserer Bank dabei oder werde ich dort mit jemandem sein, den ich bereits kenne?

Einige Fragen wurden direkt durch unsere Ausbildungsleiterin beantwortet. Juhu, wir fahren zu zweit nach Berlin und wir werden mit dem Zug anreisen.

Doch worum geht es eigentlich?

Next ist eine Plattform, die Auszubildende der Volks- und Raiffeisenbanken aus ganz Deutschland zusammenbringen möchte. Beim next Drehmoment haben Auszubildende die Möglichkeit, sich kennenzulernen und gemeinsam auszutauschen und Ideen für ihre Banken zu sammeln.

Am Tag der Anreise nach Berlin saßen wir zusammen im Zug, total gespannt und aufgeregt, was uns die nächsten Tage erwarten würde.

Fast in Berlin angekommen, sprach uns ein anderer Auszubildender im Zug an, er hätte aus unseren Gesprächen rausgehört, dass wir auch auf dem Weg zum Drehmoment sind. Cool – so haben wir schon während der Fahrt einen weiteren Teilnehmer kennenlernen können. Gemeinsam sind wir dann zu der Unterkunft gefahren, wo wir dann auf Mehrbettzimmer aufgeteilt wurden.

Am Abend fand ein lockeres Get-together statt, um die anderen 98 Auszubildenden aus ganz Deutschland kennen zu lernen.

Am nächsten Morgen ging es mit einem Bus zur Location für die folgenden zwei Tage, dem Coworking Space „Ahoy!“. Als wir in den Bus einstiegen sind, wurde für jeden von uns ein Schokoweihnachtsmann als kleines Nikolausgeschenk auf den Sitz gelegt – was eine schöne Geste. Bei der Location angekommen wurden uns die verschiedenen Themen vorgestellt, mit denen wir uns in den nächsten beiden Tagen beschäftigen durften. Wir beide entschieden uns für den Workshop „Wie gelingt Authentizität und Augenhöhe in der Talentgewinnung?“ Gemeinsam tauschten wir uns darüber aus, wie man als Genossenschaftsbank potenzielle Bewerber für die Bank begeistern kann, den Bewerbungs- und Auswahlprozess optimieren kann und wie man Auszubildende auch langfristig binden kann. Zu diesen Aspekten sammelten wir dann in der Gruppe Ideen und tauschten uns über die Vorgehensweisen in unseren Banken aus.

Am Abend haben wir dann mit allen Teilnehmern eine Stadtrundfahrt durch Berlin gemacht. Ein Zwischenstopp für eine Currywurst und einen Weihnachtsmarktbesuch durfte natürlich nicht fehlen.

Am nächsten und leider schon letzten Tag ging es direkt produktiv weiter. Wir erarbeiteten konkrete Konzepte zur Gewinnung von Auszubildenden in den Volks- und Raiffeisenbanken und hielten die Ergebnisse in Form eines Videos fest. Nachmittags stellten sich alle Gruppen gegenseitig ihre Ergebnisse vor, damit jeder einen Einblick in die verschiedenen Workshops des Drehmoments erhalten konnte. Das war sehr spannend, da in den beiden Tagen sehr viele gute Ideen entwickelt wurden, die man in den eigenen Banken einbringen konnte.

Am Abend haben wir, traurig darüber, dass die Tage so schnell vergingen, aber sehr glücklich darüber, diese tolle Erfahrung gemacht zu haben, die Heimreise angetreten.

Erfahrungsbericht WfbM

Unser Praktikum bei den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

Neugierig kamen wir, die Azubis der Raiffeisen-Volksbank eG, am ersten Tag der Praktikumswoche zur WfbM nach Schirum. Wir waren gespannt darauf, was in der Woche auf uns zukommen sollte. Nach einem Austausch über unsere Erwartungen wurden wir schon auf die Standorte Aurich, Wiesmoor und Schirum aufgeteilt.
Dort angekommen, wurden wir bereits von den Mitarbeitern und den Beschäftigten erwartet. Wir wurden alle sehr freundlich und offen empfangen, wodurch wir uns schnell in das Team einfinden konnten und uns so von Anfang an wohl fühlten.

Die Arbeit bei der WfbM war natürlich eine ganz andere als in unserem Bankalltag. Anzüge und Pumps tauschten wir gegen andere Arbeitskleidung der WfbM und schon ging es los für uns. Wir durften an der täglichen Arbeit in den verschiedenen Abteilungen teilnehmen und wir waren beeindruckt davon, wie viele Möglichkeiten es bei der WfbM gibt: Elektromontage, Verpackung, Montage, Bistro, Küche und noch einiges mehr. Die abwechslungsreiche Arbeit hat uns allen sehr viel Spaß bereitet und wir konnten viele tolle Eindrücke mitnehmen.

Was aber noch viel schöner war, war die gemeinsame Arbeit mit den Beschäftigten. Wir hatten die Chance neben der Arbeit viele tolle Menschen kennenzulernen! Alle waren sehr hilfsbereit und haben uns die Prozesse und Abläufe erklärt. Wir konnten viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennenlernen. Dementsprechend schwer war dann natürlich der Abschied am letzten Tag unseres Praktikums.

Die Woche war sehr ereignisreich und spannend mit den Beschäftigten der WfbM. Wir freuen uns schon sehr auf euren Gegenbesuch, bei dem die Beschäftigten uns besuchen und wir unsere Arbeit in der Bank zeigen können.

Was wir an Erfahrungen mitgenommen haben?
Uns wurde gezeigt, dass man im Team viel stärker ist und wir erkannten, dass uns die Beschäftigten binnen einer Woche sehr ans Herz gewachsen waren.

Ein Text von Jantje Harms und Rieke Müller

Erfahrungsbericht Zukunftstag
Zukunftstag

Bericht über den Zukunftstag

von Lukas Tränapp

(Auszubildender)

Bei dem diesjährigen Zukunftstag der Raiffeisen-Volksbank eG (RVB) haben 15 interessierte Jugendliche vielseitige Einblicke in das Berufsfeld des Bankkaufmannes bzw. der Bankkauffrau bekommen.

Wir (meine Kolleginnen Antke Jütting, Maike Kiekheben, Lena Schoone und ich) brachten hierbei den Schülerinnen und Schülern der 8.-13. Klassen die verschiedenen Tätigkeiten und Aufgaben einer Bank näher. Durch Prüfen der Echtheit von Geldscheinen hinsichtlich der thematisierten Sicherheitsmerkmale oder auch dem korrekten Ausfüllen von Überweisungsbelegen traten die TeilnehmerInnen zum Teil selber in die Rolle eines Bankers. Auch das Online-Banking bildete im Blick auf die Digitalisierung einen wichtigen Punkt an diesem Tage.

Der darauffolgende Rundgang durch das Kundenzentrum Aurich verdeutlichte den Jugendlichen noch einmal die vielseitigen Tätigkeiten und die Verantwortung eines jeden Bankers. Zusätzlich gab es einen interessanten Einblick in den Kassenbereich.

Die Ausbildungsleiterin Antke Jütting präsentierte darüber hinaus die Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten in der RVB, um den Schülerinnen und Schülern mögliche Wege nach dem Schulabschluss aufzuzeigen. Die RVB bietet bereits zum sechsten Mal die Möglichkeit, den Zukunftstag in einer Bank zu absolvieren.

Die Resonanz war wieder durchweg positiv. Der Zukunftstag hat den Schülern und auch uns als Mitarbeitern viel Spaß bereitet. Auch im nächsten Jahr möchte die RVB interessierten SchülerInnen wieder die Teilnahme am Zukunftstag ermöglichen.

TikTok-Projekt

Ein Erfahrungsbericht von Jana Ammermann

Ein neues Projekt, bei dem wir Azubis wieder unserer Kreativität freien Lauf lassen können ist das TikTok-Projekt. So wie bei den meisten anderen Projekten der Raiffeisen-Volksbank eG, kurz RVB, konnten wir uns auch hier wieder freiwillig melden, um mitwirken zu können.

Im August 2020 startete das Azubiprojekt für den neuen TikTok-Kanal der RVB. Hierfür haben wir uns in Kleingruppen zusammengefunden. Monatlich ist ein Team für den TikTok-Kanal verantwortlich. Nach einem Monat übernimmt ein anderes Team die Verantwortung für die Videos. Dadurch kann sich jeder einmal selbständig um die Videos für den Kanal kümmern. Zwei Mal pro Woche werden Videos auf dem TikTok-Kanal geteilt. Gemeinsam konzipieren wir in den Kleingruppen Ideen für die Videos. Manchmal sind dies Tanzvideos oder auch lustige Videos über den Bankalltag. Die Videos produzieren wir selbständig und manchmal fragen wir auch andere Mitarbeiter, ob sie bei einem Videodreh mitmachen möchten. Jeder aus der Gruppe kann seine Ideen mit einbringen und vielleicht sogar einige verbessern oder erweitern. Wenn alle Videoideen gesammelt und gefestigt sind, können wir auch schon mit der Planung des Videodrehs starten. Zunächst wird geklärt, in welcher Filiale wir uns treffen, um das Video zu drehen. Danach schauen wir immer, wer in den Videos mitspielen möchte. Sobald die Planung abgeschlossen ist, starten wir mit dem Videodreh. In den meisten Fällen brauchen wir einige Anläufe bevor wir das perfekte Ergebnis erzielen, aber dafür macht der Dreh auch viel Spaß. Nach dem Dreh bearbeiten wir die Videos noch in der TikTok-App und überlegen uns eine passende Beschreibung zum Bild. Zum Schluss kontrollieren unsere Kolleginnen aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit unsere Videos und dann werden diese auf dem Kanal hochgeladen.

Es macht sehr viel Spaß, sich Ideen für die Videos auszudenken und diese dann auch umzusetzen. Zu sehen, dass die Videos gut bei den Zuschauern ankommen ist einfach ein schönes Gefühl. Dadurch wird dann deutlich, dass sich die Arbeit gelohnt hat!